18:30h – OÖ Jugend Jazz Orchester, Leitung: Alfred Vollbauer

Mit dem neuen Programm verfolgt das oöJJO wieder das Ziel, eine große Bandbreite heutiger Jazzorchestermusik hörbar zu machen. Das Programm umfasst Kompositionen von Michel Camilo, Peter Erskine und Kenny Wheeler sowie Originalarrangements von Stan Kenton, Maynard Ferguson, der GRP – Big Band und Gordon Goodwin’s Big Phat Band. Da es uns ein großes Anliegen ist, nicht nur die Tradition kennenzulernen sondern auch neue, eigenständige Musik zu spielen, wurden Aufträge an junge österreichische Komponisten vergeben. Eine große Stärke des oöJJO liegt in den unterschiedlichen musikalischen Backgrounds und Zielen der einzelnen Musiker. Sie kommen von den verschiedensten Ausbildungsinstitutionen: dem oö.Landesmusikschulwerk, vom JIM Institut der Anton Bruckner Privatuniversität, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Landeskonservatorium Klagenfurt und dem Mozarteum Salzburg.

19:45h – Think Bigger Orchestra, Leitung: Christoph Cech

Von der Besetzung her tatsächlich mehr ein Orchester als eine klassische Bigband, war das Think Bigger Orchestra seit seiner Gründung mit Christoph Cech´s Einstieg als Institutsdirektor vor 10 Jahren einerseits immer offenes Experimentierfeld für jazzorchestrale Gedanken, andererseits aber auch Schule des durchaus jazzkultivierten Zusammenspiels für alle MitspielerInnen. Ausgestattet mit spannenden Kompositionen von Cech und seinen Studenten, mit aufregenden Klangbildern – von der chin. Erhu bis zur Bassposaune – und einer überzeugend frischen Spielenergie, hat sich das Think Bigger Orchestra einen Fixplatz unter Österreichs Jazzgroßformationen erspielt.

21:00h – Upper Austrian Jazz Orchestra

Das UAJO wurde 1993 zum Anlaß des "1.Billa Big Band Contest" gegründet, und erreichte den 2. Platz unter 50 österreichischen Jazzorchestern.

In den folgenden Jahren arbeitete das Orchester mit stilbildenden Jazzgrößen und Legenden wie Kenny Wheeler, Michael Gibbs, Jack Walrath und Johnny Griffin zusammen. Die Band arbeitete in dieser Zeit auch eigener Musik und es entwickelte sich ein kollektives Gestaltungsprinzip.

Zum Konzept gemacht wurde die Fokussierung der kompositorischen Kräfte innerhalb der Band; die Bandmitglieder können sich kompositorisch entfalten. So werden gemeinsam Programme erarbeitet, die ohne stilistische Abgrenzungen bestehen. Durch die kontinuierliche Arbeit hat sich ein Musizierpraxis entwickelt, in der die Stücke von sehr unterschiedlichen Kompositionskonzepten in einen gemeinsamen Bandsound zusammengeführt werden. Das UAJO wird an diesem Abend ein "best of" aus den mittlerweile 8 Cds, die in den letzten Jahren entstanden sind, darbieten.